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Solidarität mit Gastronomie und Kneipen im Viertel!

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben ganz besonders Kneipen und Restaurants im sonst so belebten Bremer Viertel getroffen. Es kam und kommt nicht nur zu wirtschaftlichen Einbußen – auch die wichtigen sozialen Aspekte des gemeinsamen Trinkens und Essens sind aufgrund der anhaltenden Maßnahmen eingeschränkt. Viele der Betriebe können die geforderten Abstandsregelungen und Hygienemaßnahmen aufgrund kleiner Räumlichkeiten nicht einhalten und sind deshalb gezwungenermaßen bis auf Weiteres geschlossen. Auch wenn die Maßnahmen eingehalten werden können, dann häufig so, dass nur sehr wenig Gäste die Räumlichkeiten besuchen können.

„Die Kneipenszene und Gastronomiebetriebe sind maßgebend für die Lebensqualität in unserem Stadtteil. Die coronabedingten Maßnahmen sind zur Bekämpfung der Pandemie dringend notwendig, bringen aber auch viele Lokale an den Rand des Ruins. Seit Wochen waren sie geschlossen, jetzt sind Öffnungen nur teilweise oder gar nicht möglich: Die Zeit drängt, wenn wir diese Kneipen und Restaurants vor dem Schlimmsten bewahren wollen“, sagt die Beirätin Annika Port.

DIE LINKE-Beiratsfraktion in der Östlichen Vorstadt hat nun einen Antrag eingereicht, der Maßnahmen einfordert, mit denen die Bestuhlung im Außenbereich der Gastronomie- und Kneipenbetriebe ausgeweitet werden können. Unter der Gewährleistung sicherheitsrelevanter Aspekte, wie das Freihalten der Rettungs- und Gehwege, sollen Parkflächen für die Außenbestuhlung temporär umgenutzt werden. Zudem soll es ein unbürokratisches Verfahren geben, das Betriebe ohne Außengastronomie unterstützt, diese einzurichten. Im Antrag wird ebenfalls der Senat darum gebeten zu prüfen, ob die anfallenden Pachtkosten 2020 für Außengastronomie erlassen werden können. „Wir erhoffen uns, dass die zusätzlich geschaffenen Plätze im Außenbereich den Wirt*innen und ihren Mitarbeiter*innen helfen, die enormen Einbußen zu mindern und dauerhaft zu überleben“, so die kultur- und wirtschaftspolitische Sprecherin ihrer Fraktion. „Auch der Einzelhandel würde sicherlich von einem lebendigeren Viertel mit mehr Laufkundschaft profitieren. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass in solchen Zeiten alle Mittel und Maßnahmen gefragt sind, um unsere Wirtschaft im Stadtteil zu unterstützen. Gerade die durch aufgesetztes Parken ohnehin illegal abgestellten Autos sollten den Raum hergeben, damit wir ein an der Pandemie angepasstes öffentliches Leben gestalten können.“

 


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