Wahlprogramm-Folder

 

Unsere Beiräte in Mitte

Matthias Rauch:
57 Jahre, nach 18-jähriger Tätigkeit als Busunternehmer seit 11 Jahren zusammen mit seiner Ehefrau Betreiber eines kleinen Cafés in der Bremer Innenstadt. Er ist seit 2007 als sachkundiger Bürger für DIE LINKE im Beirat Mitte tätig.
Kontakt über: Langenstraße 74 in 28195 Bremen | Tel: 0421 1723923 | E-Mail

Jörg Windszus:
46 Jahre, als Veranstaltungstechniker und Projektmanager in verschiedenen Bremer Kulturzentren und Theatern tätig. Seit 2004 Vater. Politisch sozialisiert durch die Antifa-Bewegung, war er in der Flüchtlingsarbeit sowie für die Rosa-Luxemburg-Stiftung aktiv. Er ist seit 2003 für DIE LINKE im Beirat Mitte.
Kontakt über: Weberstr. 3 in 28203 Bremen | Mobil: 0176-51654350 | E-Mail: windszus@emdash.org

Samantha Johnson:
42 Jahre, geborene Ostfriesin, in Bayern sozialisiert, in Bremen zu Hause. Sie ist gelernte Hotelfachfrau mit langjähriger Berufserfahrung. Die Mutter von einem Kind engagiert sich bei der Betreuung von Asylbewerbern und ist zur Zeit Soziologie-Studentin im zweiten Bildungsweg.
Kontakt über: E-Mail: sam.johnson@gmx.de

Die gesamte Beiratsfraktion erreichen Sie über die folgende Mail-Adresse:
beiratmitte@dielinke-bremen.de


Wahlprogramm 2015 bis 2019

Gegen weitere Privatisierung öffentlichen Eigentums

  •  • Stopp dem Ausverkauf städtischer Flächen
  •  • Kein weiterer Verkauf städtischer Immobilien
  •  • Keine weitere Privatisierung stadteigener Einrichtungen

Für eine Familien- und Jugendfreundliche, soziale Innenstadtentwicklung

  • öffentliche Aufenthaltsangebote zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt für junge Familien
  • Anschluss der Randlagen zur Vermeidung eines zu großen sozialen Gefälles.
  • soziale und politische Selbstorganisation von Jugendlichen in den Jugendzentren der             Innenstadt. Freizeitangebote statt Discomeile und Clubs.
  • Eine lebendige wilde Kulturszene braucht finanzielle Mittel und kein Controlling.

Verkehrspolitik mit BürgerInnenbeteiligung

  • Verkehrsberuhigung durch moderne innovative Verkehrskonzepte (Begegnungszonen)
  • Freiräume und Rückzugsräume schaffen ohne Verzehrzwang und ohne            Verkehrsbelästigung
  • Anwohnerbeteiligung bei allen städtebaulichen Prozessen
  • Lärmminderung in allen belasteten Gebieten

Mehr Macht den Beiräten

  • Umwandlung der Beiräte in echte Parlamente
  • Stärkung der Jugendparlamente
  • Wahl und Abwahl der Ortsamtsleitungen
  • Bessere finanzielle Ausstattung der Beiräte

Die Linke im Beirat Mitte fordert:

Gerade der Verkauf des Grundstückes am Bahnhofsvorplatz hat gezeigt, dass bei der Veräußerung von städtischem Besitz mehr Bürgerbeteiligung nötig ist. Im Bereich Mitte werden Filetstücke aus städtischem Besitz verramscht, nur um Geld aufs Konto zu bekommen. Eine vorausschauende Politik für nachhaltige Innenstadtentwicklung kann hier nicht beobachtet werden.

Gefördert werden soll Wohnen in der Innenstadt. Ohne erweiterte öffentliche Aufenthaltsangebote und geförderten Wohnungsbau ist die Innenstadt jedoch für junge Familien uninteressant. Wohnquartiere ohne eine vernünftige soziale Durchmischung entsprechen nicht dem Begriff 'wohnliche Stadt'.

Gerade in den stark belasteten innerstädtischen Wohnbereichen muss dringend durch innovative Verkehrskonzepte wie beispielsweise Begegnungszonen dem Verkehrskollaps entgegengewirkt werden - 'Fahrradstraßen statt Autostraßen' ist hier nicht die Lösung, wir brauchen Aufenthaltsqualitäten statt Durchgangsstraßen. 

Die Jugendeinrichtungen in Bremen Mitte haben auch eine stadtteilübergreifende Funktion, um dies besser wahrzunehmen, brauchen sie eine bessere finanzielle Ausstattung für eine stärkere soziale und politische Selbstorganisation und kein bürokratisches Controlling.

Die Beiräte benötigen erweiterte Befugnisse und eine eigene finanzielle Ausstattung, um ihre vielfältigen Aufgaben an der Nahtstelle zwischen den Bürgern in den Quartieren und dem Parlament wahrzunehmen.