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Unsere Beiräte in Hemelingen

Norbert Schepers,
Politikwissenschaftler, tätig als Leiter des Bremer Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Engagiert für eine neue soziale Idee, gegen soziale Ausgrenzung und Rassismus.
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Ingo Tebje:
Gewerkschaftssekretär. War bereits Mitglied und sachkundiger Bürger im Beirat Hemelingen mit dem politischen Schwerpunkt Bildung und Soziales. Der Schwerpunkt seiner momentanen politischen Arbeit liegt bei den Themen Rekommunalisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge und Sicherstellung guter öffentlicher Dienstleistungen mit guten Arbeitsbedingungen.
Kontakt über: E-Mail

Die gesamte Beiratsfraktion erreichen Sie über die folgende Mail-Adresse:
beirathemelingen@dielinke-bremen.de


Sich wohlfühlen in unserem Ortsteilen Hastedt, Hemelingen, Sebaldsbrück, Arbergen und Mahndorf

  • Für ein gemeinschaftliches solidarisches und humanes Leben

Linke Kommunalpolitik will partnerschaftlich mit den Menschen Entscheidungen treffen und umsetzen, das ist wirkliche Bürgerbeteiligung! Jede kommunalpolitische Entscheidung muss dem Maßstab sozialer Gerechtigkeit Stand halten: Das heißt, dass für alle Menschen in dieser Gesellschaft Chancengleichheit, Würde und ein Standart an sozialer Sicherheit gegeben ist.

DIE LINKE tritt für Maßnahmen und Voraussetzungen ein, die der Schaffung und Aufrechterhaltung eines sozialen Netzes dienen. Wir streben eine Gesellschaft an, in der alle Menschen gegenseitig ihre Individualität achten, sie als Bereicherung der Bürgergemeinschaft betrachten. So geben sie ihre Kreativität und ihre Fähigkeiten durch einen demokratisch gestalteten Prozess an die Ge-meinschaft zurück.

Gerechte Verteilung des Reichtums – in der Gesellschaft, in der Stadt - ist Grundvoraussetzung für friedliche Konfliktlösungen der Menschen untereinan-der. DIE LINKE fordert daran Teilhabe alle!  Das Entstehen benachteiligter oder „abgehängter“ Stadtteile wird so verhindert.  Integration ist keine Einbahnstraße! DIE LINKE ist gegen jede Form von Ausgrenzung, sie will daher  eine Politik für alle Menschen dieser Stadt – unabhängig von ihrer Nationalität, der Herkunft, der sozialen Stellung, der Religion oder dem Alter. Allen Menschen muss es möglich sein, in unserem Stadtteil zusammenzuleben, zu arbeiten sowie an Einrichtungen und Angeboten zu Bildung und Ausbildung, zu Sport und Freizeitgestaltung, zu Kultur und gegenseitigem Austausch teilnehmen zu können. Dies gilt auch für die Asylbewerber! Die Stadt muss ein Gesamtkonzept und zusätzliche Mittel zur Aufnahme und Unterbringung der Menschen bereitstellen.

  • Für einen sozial ausgewogenen Stadtteil

Hemelingen braucht eine intakte Infrastruktur: Gute Erreichbarkeit von Dienst-leistungen, Ämtern, Einkaufsmöglichkeiten und einen gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr. Der Bau der sog. Straßenbahn-„Querspange“ darf nicht zur Benachteiligung ganzer Ortsteile und dem Verlust an Umweltqualität führen. Eine kritische Prüfung des Vorhabens – nicht nur unter wirtschaftlicher Sicht – ist dringend geboten!

Soziale Gerechtigkeit muss frühzeitig und immer wieder geschaffen werden: Bestehende Bildungsdefizite müssen durch mehr Krippen- und Kitaplätze ab-gebaut werden. Die personelle Ausstattung der Krippen und Kindergärten sowie des Jugendfreizeitheims müssen verbessert werden. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der Betreuung und Integration der Kinder und Jugendlichen aus den Asylbewerberunterkünften! Durch den Ausbau von Ganztagsschulen, der Umsetzung der Inklusion mit entsprechend zusätzlichem Lehr- und Förderpersonal, sowie der Durchsetzung von langem gemeinsamen Lernen, kann der sozialen Spaltung entgegengewirkt werden. Durch Werkschulen sowie durch den Ausbau von Förderprogrammen den Übergang von der Schule in den Beruf verbessern.

Um den Erhalt und den Ausbau der Kinder-, Jugend- und Sozialeinrichtungen in Hemelingen sicher zu stellen, darf es keine Absenkung des „Anpassungskonzeptes Jugend“ geben. Die Mittel sind aufzustocken, dies gilt insbesondere für unsere Bürgerhäuser, die einen wesentlichen Anteil an Integrations- und Kulturarbeit leisten und für die Lebensfähigkeit des Stadtteils unverzichtbar sind.

Staatliche Transferleistungen halten die Menschen in Armut und Abhängigkeit. Eine Alternative ist öffentlich geförderte Beschäftigung und eine Verkürzung der allgemeinen Arbeitszeit, was DIE LINKE mit den Gewerkschaften fordert. Langfristige, voll sozialversicherungspflichtige Perspektiven sind notwendig.

  • Für ein gesundes Wohnumfeld

Schutz der Gesundheit und Erhalt der Lebensqualität gegen Autobahn-, Bahn- und Fluglärm. DIE LINKE fordert wirksame Temporeduzierungen auf der Autobahn und bei der Bahn, solange die Wagons nicht nach dem neuesten Stand der Technik besseren Lärmschutz garantieren. Zur Minderung des Fluglärm ist eine konsequente Einhaltung der sogenannten „Wesertalroute“ und ein Stop der Ausweitung der Nachtflüge umzusetzen. Bremen muss Förderprogramme zur ökologischen Modernisierung und Lückenbebauung sowie für den „Sozialen Wohnungsbau“ fortschreiben bzw. aufstocken. Dazu gehört ein gesundes Wohnklima in bedarfsgerechten und bezahlbaren Wohnungen. Wohnen ist ein Menschenrecht! Am Beispiel der teilprivatisierten GEWOBA wird deutlich, wie wichtig kommunales Wohnungseigentum für die Stadtteilentwicklung ist: Keine Privatisierungen!

  • Die ökologischen Potenziale erhalten

DIE LINKE will Naherholung und Naturschutz im Interesse der Zukunft unserer Kinder sichern, keine weitere Bebauung der Mahndorfer und Arberger Marsch! Wir, die Beiratskandidatinnen und Beiratskandidaten der LINKEN für Hemelingen, unterstützen diese Forderung nach einem sorgsamen Umgang mit den zur Verfügung stehenden Flächen weiterhin aktiv!