22. November 2015

Frühstück, nicht bei Tiffany, sondern beim Forum Fairer Handel

Armin Massing (FFH) und Birgit Menz.

Der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Hans-Joachim Fuchtel, hatte zusammen mit dem "Forum Fairer Handel" zu einem "Fairen Frühstück" geladen.

Es gab drei reichhaltig mit fair gehandelten Produkten gedeckte Tische, die jeweils einem Thema zugeordnet waren:

  • Der faire Handel vor Ort
  • Der faire Handel in Deutschland
  • Politische Anliegen des fairen Handels

Ich entschied mich für den 3. Tisch und kam mit Herrn Massing, politischer Referent des Forum Fairer Handel, und Frau Evertz, Vorstandsmitglied des Weltladendachverband e.V., in ein lebhaftes Gespräch.

Wir sprachen über die wachsende Akzeptanz der Weltläden, über die Bildungsarbeit, die von den Mitarbeiter*innen der Weltläden meist ehrenamtlich erfolgt und über die Frage, warum und wie wir fairen Handel grundsätzlich erreichen wollen, nicht nur als Nischenangebot fürs gute Gewissen.

Hierbei geht es nicht nur um das viel zitierte "Verbraucherverhalten", sondern auch darum, Unternehmen in die Verantwortung zu nehmen. Diese sind dafür verantwortlich, wie sich ihre Geschäftstätigkeit auf Menschenrechte und die Umwelt sowie damit wieder auf Lebensgrundlagen auswirken. Deshalb braucht es ein entsprechendes Gesetz. Bis dato wurden dafür über 34.700 Unterschriften gesammelt.

Die Fraktion DIE LINKE im Bundestag hat dazu den Antrag 18/5203 "Unternehmen in die Verantwortung nehmen - Menschenrechtsschutz gesetzlich regeln" eingebracht, der hier einsehbar ist. [Birgit Menz]